|
|
Sentry schildert die Erlebnisse des jungen Fischersohns
Jack Schilt, dessen sorgloses Dasein mit der unfreiwilligen Konfrontation der Geschichte seiner Vorfahren endet, einer Konfrontation,
die nicht nur sein Leben verändert sondern die Lebensberechtigung der Menschen auf dem Planeten Gondwana in Frage stellt.
Mit der Besiedelung des Planeten begann sechshundert Jahre vor Jacks Geburt ein düsteres
Kapitel Menschheitsgeschichte. Die Versklavung der Ureinwohner sowie deren Missbrauch im zweifelhaften Dienste der Gentechnik mündete
letztendlich in einen schicksalshaften Krieg, an dessen Ende die Menschen - ihrer überragenden Technologien und ihres enormen Wissens
beraubt - vor einem vollkommenen Neuanfang stehen. Mit Steinaxt und Pfeil und Bogen bauen die wenigen Überlebenden eine neue, friedlichere
Welt auf, die sich hinter Tabus und Verboten verschanzt, um lebensfähig zu bleiben. Diese neue Welt wird in ihren Grundfesten erschüttert,
als Jack Schilt zusammen mit seinem Bruder Robert auf Aufzeichnungen aus der Alten Zeit stößt, die ihnen die untergegangene Welt ihrer
Vorfahren zeigt, wie sie wirklich war. Legenden erweisen sich plötzlich als Realität, Wahrheiten werden zu Lügen, eine komplette
Weltanschauung zur erschütternden Farce. Zusammen mit dem Alten Wissen erwachen aber auch Kräfte, die seit vielen Jahrhunderten unter der
Oberfläche Gondwanas schlummern. Mehrere rivalisierende Lebensformen kämpfen um die Vormachtstellung auf dem Planeten, dessen rechtmäßige
Herren sich als zu kraftlos erweisen, um die letzte Schlacht für sich zu entscheiden und die sich schließlich der schwachen Menschen bedienen,
um den endgültigen Sieg zu erringen.
Mit dem spurlosen Verschwinden seines Bruders beginnt Jacks Odyssee durch die unerforschten und gefahrenvollen Weiten Gondwanalands, auf der ihm nach
und nach die Schlüsselrolle bewusst wird, die ihm das Erbe seines Blutes auferlegt. Erst spät bemerkt er, dass Erfolg oder Misserfolg der
ihm zugedachten Mission gleichermaßen das Ende der Menschen auf Gondwana bedeutet...
|
|